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Die Insel Fuerteventura, es ist noch nicht so lange her, war dazu verdammt verlassen zu werden. Das sehr spezielle Klima zwang die Bevölkerung sich auf eine der anderen Inseln oder dem Festland niederzulassen, das es ihnen unmöglich war hier landwirtschaftlich etwas auf die Beine zu bringen. Die Geschichte von Fuengirola, ist die Geschichte einer sterbenden Stadt, die von einem Tag auf dem anderen wie Phönix aus der Asche stieg. Und zwar war das in den 70er Jahren, als der Tourismus seinen boom auf der Insel fand. Die Bevölkerung begann wieder zu wachsen. In Realität aber, ist die Touristenanzahl hier viel höher als die an sesshaften Einheimischen.
Fuerteventura wurde als Vorzugsinsel für den Tourismus selektiert und darauf folgten grosse Investitionen in die wichtigsten Orte/Plätze der Insel. Heutzutage ist der Tourismus das wichtigste wirtschaftliche Einkommen der Insel.
Aber das ist die Gegenwart. Fuerteventura hat auch eine Vergangenheit, eine Vergangenheit die von den Aborgines beherrscht wurde, bis zu jenem Zeitpunkt, als die Insel vom Reino de Castilla im 15. Jahrhundert erobert wurde. Von diesem Moment an, neue Einwanderer liessen sie in Valla de Betancuria nieder. Das war das erste Zentrum auf der Insel. Der Ort heisst Betancuria um Juan de Bethencourt die Ehre zu erweisen, eine Name mit normanischen Urprung und der als einer der Ersten begann, die Insel im 15 Jahrhundert zu kolonisieren. Die Kolonisierung von Bethencourt begann, in Gesellschaft eines französischen Soldaten mit Namen Gadifer de la Salle.
Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts, erlitt die Insel mehrere Angriffe von Afrika aus, so mehrere Festungen und Burgen wurden erbaut um sich zu verteidigen und die Angriffe abzuwehren. Auch heute stehen an der Küste noch mehrere dieser Burgen. Fuerteventura wurde 1812 zur spanischen Provinz.
Die beiden wirtschaftlichen Hauptfaktoren waren zur damaligen Zeit die Ausfuhr von Getreide und Wein, aber das sehr trockene Klima erlaubte keine weitere Anbaumöglichkeit, so die Bevölkerung wanderete aus und die Insel wurde zur Wüste. Ende der 70'er Jahre erreichte der Tourismus die Ufer der Insel und wurde zur Haupteinnahmequelle. Menschen kamen wieder auf die Insel zurück und liesen sich in den Küstengegenden nieder, wo heute der Tourismus seinen Boom hat.
Der Originalname von Fuerteventura war Erbaria, in Bezug auf die Festung, die den nördlichen Stamm der Insel vom südlichen spaltete.
Von den Gemeinden von Fuerteventura, war es Antigua die im 18. Jahrhundert bevölkert wurde. Der Grundstein für Batancuria wurde 1404 von Gadifer de la Salle und Juan de Bethencourt gelegt. Pajara liegt im Süden der Insel und hatten seinen Bevölkerungsboom im 16. Jahrhundert. Puerto del Rosario, die Hauptstadt von Fuerteventura und Tuineje wurden im 18. Jahrhundert bevölkert. Dies sind die sechs Bezirke von Fuerteventura und ihre Ursprünge, oder was wir dazu heute wissen. |